Unser Wohnquartier im Sanierungsgebiet Wollepark - Soziale Stadt

Aktuelle Termine

Großer Weihnachtsmarkt Freitag, den 30. November von 14:00 bis 18:00 Uhr

Frühstück Donnerstag, den 6. Dezember, 10:00 bis 12:00 Uhr, AWO Gemeinschaftszentrum, mit Anmeldung unter 04221-51821

Singen immer Dienstag, von 16:00 bis 17:00 Uhr, für alle die Lust am Singen haben

Abbruch Kiosk Westfalenstraße

Für das Gebäude auf dem Grundstücke Westfalenstraße 8 liegt aufgrund erheblicher Substanzschäden am Gebäude und des Wohnumfeldes seit 2012 bzw. 2015 (Einstellung des Berufungsverfahrens) eine Abbruchverfügung vor. Die Flächen sollen gemäß der Zielsetzung der Sanierung freigelegt und neu geordnet werden.

Der Eigentümer des an das Gebäude angrenzenden Kiosks hatte aufgrund dieser Entwicklung die Betriebsaufgabe und Verkaufsabsichten bekundet. Zur Umsetzung der für die Flächen getroffenen Sanierungsziele wurde durch die Stadt Delmenhorst die Immobilie zum festgestellten Verkehrswert erworben. Der Kiosk (Verkaufsraum, Sozialraum und Lager) und der daran angrenzende Laubengang (Vordach über Zugang zur Westfalenstraße 6 und 8) wurden dann im Rahmen der städtebaulichen Sanierung Wollepark abgebrochen. Bei den Arbeiten handelt es sich um Abbrucharbeiten im Bestand. Das ursprünglich freistehende Kioskgebäude (Verkaufsraum) war durch Umbauarbeiten um den damals nebenstehenden Fahrradunterstand erweitert und an die Außenfassade des bereits leerstehenden mehrgeschossigen Wohngebäudes Westfalenstraße 8 angebaut worden. So entstanden in Trockenbauweise Sozial- und Lagerraum. Der abzubrechende Laubengang umfasste den Zugang zum Nachbarschaftsbüro Wollepark. Der Abbruch erfolgte im März 2018.

Da nach wie vor großer Bedarf für ein vergleichbares Angebot im nördlichen Siedlungsbereich des Wollepark besteht, soll hierfür bei der Neuordnung der Flächen möglichst wieder ein Standort gefunden werden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gesamtkonzept Wollepark / Landschaftspark und Parkzugänge

Als eines der wesentlichen Sanierungsziele im städtebaulichen Rahmenplan für das Sanierungsgebiet Wollepark wurden bei der Betrachtung der Parkanlage die Verbesserung der unzureichenden Parkzugänge, die Herstellung fehlender Wegeverbindungen zu den angrenzenden Wohnquartieren (insbesondere Brückenbauten im Bereich der Delme), die räumliche Zuordnung möglicher Entwicklungsbereiche für neue Nutzungsangebote sowie ein nachhaltiges Konzept zur Pflege und Erhalt der Landschaftsparkanlage benannt. Mit dem in 2014 rechtskräftig gewordenen Bebauungsplan Nr. 339 wurden bereits Flächen für das aus Richtung Innenstadt neu zu schaffende Eingangsentree und die Aufweitung des Parkzugangs an der Nordwollestraße baurechtlich gesichert. Um die jeweiligen Einzelmaßnahmen unabhängig von ihrem Realisierungszeitpunkt umsetzen und einfügen zu können, soll mit einem Gesamtkonzept für die Parkanlage ein Leitbild mit Entwicklungszielen und daraus abgeleiteten Entwicklungsräumen erarbeitet werden.

Der mittig im Sanierungsgebiet Wollepark noch vorhandene Teil des in den Jahren 1893/1894 entstandenen gleichnamigen Landschaftsparks der Familie Lahusen ist lange nur für die direkten Anlieger zugängig gewesen. Erst 1975 wurde die Stadt Delmenhorst Eigentümerin und die Fläche der Parkanlage als öffentliche Grünanlage allgemein zugänglich. Von der Öffentlichkeit wird die Parkanlage, die in ihrer isolierten Lage und behaftet mit der örtlichen Stigmatisierung des “Quartiers Wollepark“ als Aufenthaltsort kaum wahrgenommen und eher als No-go-Area, als Angstraum, betrachtet. Tagsüber werden die Wege hauptsächlich in den Randbereichen zur Nordwolle von Radfahrern, Joggern und Hundebesitzern genutzt. Im nordwestlichen Bereich liegen Wege von Grundschulkindern zum Schulgelände der Parkschule und zu den Kindertagesstätten. In exponierter Lage des Parks treffen sich häufig problematische Nutzergruppen die dann die soziale Kontrolle für sich reklamieren.

Für die soziale Integration in einem multiethnischen und multikulturellen Quartier hat jedoch der öffentliche Raum eine sehr hohe Bedeutung. Sowohl für die Großwohnanlage „Wollepark“ als auch für die benachbarte, verdichtete Einzelhausbebauung der „Nordwolle“ kann die Parkanlage zu einem Ersatz für fehlende private Freiraumbereiche werden.

Ziel bei der Erarbeitung des Konzeptes für den Landschaftspark ist daher, nicht nur die städtebaulichen Aspekten an den öffentlichen Raum zwischen der Großwohnanlage und dem denkmalgeschützten Areal der Nordwolle zu betrachten, sondern auch unter gartendenkmalpflegerischen Aspekten Entwicklungsziele herauszuarbeiten aus denen später Maßnahmen zu Pflege und Erhaltung der Parkanlage und des historischen Baumbestand abgeleitet werden können. Das Konzept soll im Dezember 2018 vorliegen.

 

Spielplatz Am Fabrikhof

Um dem erheblichen Defizit von Angeboten an Spielplatzflächen für Kinder im Sanierungsgebiet entgegenzusteuern ist die Neugestaltung des Spielplatzes Am Fabrikhof mit einem Schwerpunktangebot für die Altersgruppe 10 bis 14 Jahre geplant. Die Spielplatzfläche grenzt an den öffentlichen Raum des historischen Landschaftsparks und ist eingebunden zwischen der Bebauung des Geschosswohnungsbau der Großwohnanlage Wollepark und der Einzelhausbebauung auf dem Gelände der Nordwolle, einem nachgenutzten Industriedenkmal. Das Beteiligungsverfahren mit Bewohner*innen und Kindern aus dem Wollepark und der Nordwolle wird von der Quartiersmanagerin durchgeführt und soll erstmals eine aktive Teilhabe der Bewohner*innen aus dem Wollepark und der Nordwolle am Beteiligungsprozess ermöglichen. Die Dokumentation des Beteiligungsverfahrens gibt es hier.

Der erste Planentwurf ist dann unter Berücksichtigung dieser Ideen und Anregungen bis Ende 2018 vom Planungsbüro Linnea aus Hannover zu erarbeiten. Die abschließende Planung und die Vergabe der Bauleistungen sollen in 2019 erfolgen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Abbruch Am Wollepark 1 - 5

Der Abbruch der Häuser Am Wollepark 1 – 5 ist beendet!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Am 2. November endet der Abbruch offiziell mit der Abnahme vor Ort. Mitte November wird noch ein Löschbrunnen auf dem Gelände beseitigt. Anschließend wird eine Grün- und Blumensaat auf der Fläche ausgebracht. Auf der frei gelegten Fläche gegenüber des neuen Spielplatzes soll jetzt, anders als im Rahmenplan bisher vorgesehen, eine Kindertagesstätte gebaut werden.

Am 26. April 2017 starteten offiziell die Abbrucharbeiten mit dem Abriss des Parkdecks, die Wohngebäude wurden anschließend abgebrochen. Die Firma Freymuth wurde mit den Arbeiten beauftragt. Zahlreiche Pressevertreter, der Oberbürgermeister und die Stadtbaurätin, sowie Bewohner*innen und Interessierte waren da, um dieses wichtige Ereignis mitzuerleben.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Spielplatz Am Wollepark

 

Die Spielplatzfläche Am Wollepark wurde mit dem Bebauungsplan Nr. 340 neu festgesetzt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Für die Neugestaltung des Spielplatzes gab es ein umfassendes Beteiligungsverfahren durch das Planungsbüro naturspielraum. Im Herbst 2016 konnten Kinder der benachbarten Grundschule und des Kindergartens in mehrtägigen Workshops ihre Ideen und Wünsche für die Gestaltung des rund 2.000 Quadratmeter umfassenden Spielplatzes entwickeln. Das Planungsbüro Atelier Schreckenberg hat die Ergebnisse aufgenommen und versucht soweit wie möglich diese in die konkrete Planung zu übernehmen.

Mit dem Bau des Spielplatzes wurde im August 2017 begonnen. Kinder konnten ihren Eingangsbereich in einer AG künstlerisch mitgestalten.

 

Ende September 2017 ist der Spielplatz fast fertiggestellt. Am 27. September ab 15.00 Uhr gab es  ein großes buntes Einweihungsfest. Zahlreiche Kinder und Eltern kamen und waren sichtlich begeistert von den vielfältigen Spielangeboten. Die Delmenhorster Stadtbaurätin Frau Urban eröffnete das Fest auf dem neuen Spielplatz. Auch das Delmenhorster Spielmobil war an dem Nachmittag mit dabei. In einer vom Quartiersmanagement organisierten Kunst-Aktion haben Kinder Zaunlatten für ihren Spielplatz gestaltet. 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Sanierung und Modernisierung - Wendenstraße

Nach dem Verkauf der GSG Bestände an der Wendenstraße 10 – 23 hat der neue Eigentümer KWG Kommunale Wohnen AG mit der Modernisierung und Instandsetzung des Gebäudebestandes begonnen. Bereits im Juli 2016 war der fristgerecht der Baubeginn an den Häusern 14-16. Im Städtebaulichen Rahmenplan wurde 2003 die Situation für die Wendenstraße als stabile Struktur aber mit erheblichen Defiziten im Wohnumfeld und einem Modernisierungsbedarf der Gebäude beschrieben. Die Entwicklungsziele wurden mit der Beibehaltung der Wohnnutzung, der Modernisierung und Instandsetzung des Gebäudebestandes und der Wohnumfeldverbesserung beschrieben.

Im Herbst 2016 wurden in den Häusern 10 bis 18 alle Fenster und Balkontüren erneuert, in den Häusern 19-23 die Fenster und alle Haustüren. Im Zusammenhang mit den Haustüren wurden auch die Sprechanlagen montiert.

In den Häusern 10-13 und 19-23 wurde nach dem Abschluss der Dacherneuerung in dem Haus 14–16 mit der Dacherneuerung begonnen. Im Zusammenhang mit den Dacharbeiten werden alle Dachböden gedämmt. Mit der Dämmung der Fassade ist nach den Vorbereitenden Arbeiten (Demontage der Balkonbrüstungen, Reinigung der Fassade) am Haus 14-16 begonnen worden; im Anschluss erfolgt die Erneuerung der Balkonbrüstungen. Die Dämmung der Kellerdecke erfolgte im 4 Quartal 2016.

Im ersten Quartal 2017 werden mehrere Blockheizkraftwerke in den Kellern eingebaut und die neuen Heizungs- und Wasserleitungen im Keller verlegt und soweit möglich die neuen Stränge in den Häusern verlegt. Nach der Heizperiode werden dann die Etagenheizungen in den Wohnungen entfernt und der Umschluss in den Wohnungen vorgenommen. Danach werden in allen Wohnungen Wasser- und Wärmemengenzähler eingebaut.

Die Modernisierungs- und Instandsetzungsarbeiten wurden ohne Inanspruchnahme von Städtebaufördermitteln durchgeführt.

Die Arbeiten im Wohnumfeld sollten im Anschluss an die Modernisierung und Instandsetzung erfolgen. Leider wurde der Wohnungsbestand an die Vonovia veräußert und diese Maßnahmen sind nicht mehr zur Ausführung gekommen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Stadt Delmenhorst erwirbt die Gebäude Am Wollepark 1 – 5 sowie die Parkgarage und Flächen Am Wollepark

Am 14.07.2015 hat die Stadt im Rahmen der Zwangsversteigerung die Gebäude Am Wollepark 1 – 5 und die Spielplatzfläche Am Wollepark sowie am 16.07.2015 ebenfalls im Rahmen der Zwangsversteigerung das Parkhaus Stedinger Straße / Nordwollestraße erworben.

Die Grundstücke liegen im Sanierungsgebiet „Wollepark“ das seit dem Jahr 2000 besteht. Nach Jahren der Stagnation ist es der Stadt gelungen einen großen Schritt in Richtung baulicher Veränderung zu gehen. Das vom Rat beschlossene Sanierungsziel „Abriss in Höhe des Leerstandes“ soll nunmehr umgesetzt werden. Für die Gebäude Am Wollepark 1 – 5 setzt der rechtskräftige Bebauungsplan Nr. 332 ein eingeschränktes Gewerbegebiet und ein Mischgebiet, sowie öffentliche Grünfläche fest. Für die derzeitige Spielplatzfläche sieht der in der Aufstellung befindliche Bebauungsplan Nr. 340 vor das Grundstück zu halbieren, in Mischgebiet und öffentliche Grünfläche. Zusammen mit den Bewohnerinnen und Bewohnern soll in einem Beteiligungsprozess gemeinsam ein Spielplatzkonzept geplant und umgesetzt werden.

Der Abriss der Gebäude ist ein wichtiges Signal für die Bewohner*innen sowie für die Gesamtstadt zur positiven Veränderung des Gebietes.

Bisheriger Eigentümer war die Jürgens KG, die unter Zwangsverwaltung stand.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Neugestaltung der Vorfläche des Nachbarschaftszentrums

Nach dem Abschluss der Dachsanierung erfolgte auch die Neugestaltung der Vorfläche des Nachbarschaftszentrums Wollepark. Im Mittelpunkt der Maßnahme stand der Versuch eine attraktivere Gestaltung der Vorflächen zur Westfalenstraße und die Möglichkeit des Aufenthalts und des Austausches für die Bewohner*innen der verschiedenen Nutzergruppen die Angebote und Veranstaltungen des Nachbarschaftszentrums besuchen. Hierfür wurde auch die Eingangssituation klarer gestaltet und das Nachbarschaftszentrum auch optisch mehr in den Mittelpunkt gerückt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Arbeiten wurden im Herbst 2012 mit der Pflanzung einer Hecke sowie zweier Bäume abgeschlossen.

 

Abbruch des Kurbades Westfalenstraße - Planung eines neuen Gartenprojektes

Mit dem Umzug des bisherigen Angebotes in die GraftTherme im März 2011 stand das Gebäude des Kurbades im Sanierungsgebiet Wollepark leer. Aufgrund des hohen Instandsetzungs- und Modernisierungsbedarfs war eine Fortführung des Badbetriebs nicht mehr möglich. Die Stadt Delmenhorst entschloss sich daher das Gebäude im Zuge des Sanierungsverfahrens abzureißen und die Fläche zunächst einer Zwischennutzung zuzuführen.

 

Da eine Neuordnung und Bebauung der Fläche zurzeit noch nicht abzusehen ist, konnte hier ein temporärer Platz für das Gartenprojekt gefunden werden. Im Frühjahr 2013 wurde hier auf rd. 500 m² ein Garten mit Einzelbeeten für interessierte Bewohner*innen des Wollepark geschaffen. Interessierte für ein Beet im Gemeinschaftsgarten, können sich im Nachbarschaftszentrum melden (Tel.: 04221/123983).

 

 


 
 
 
 
 
 
 

 

Modernisierungsmaßnahme Am Wollepark 7 – 9

Von der Eigentümergemeinschaft war als Modernisierungs- und Instandhaltungsmaßnahme die Verbesserung der Fassadenverankerung mit dem Aufbringen einer neuen Wärmedämmung und einer ansprechenden Fassadengestaltung vorgesehen. Im Gebäude sollte die notwendige Wärmedämmung (Keller/Wohnungen) verbessert werden. Die Aufnahme einer ansprechenden Gestaltung der Außenanlagen sollte erst im Zuge der Kostenermittlung angestrebt werden. Die enge Zusammenarbeit mit einem Energieberater und ein erstelltes Gutachten zeigte bei den geplanten Maßnahmen ein Energieeinsparpotential durch die energetische Modernisierung von rd. 30 % auf. Die Modernisierungsmaßnahmen konnten über einen Eigenanteil der Einzeleigentümer, Krediten der KfW-Bank und einem Zuschuss der förderfähigen Kosten aus Städtebaufördermittel finanziert werden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Umbau Nachbarschaftszentrum Wollepark

Von November 2008 bis Februar 2009 fanden umfangreiche Umbau- und Modernisierungsarbeiten im Nachbarschaftszentrum Wollepark statt.

 

Am 20. November 2008 begannen die ersten Handwerker mit den notwendigen Demontagearbeiten im Nachbarschaftszentrum Wollepark. Im Rahmen der Umbauarbeiten wurde eine neue, großzügige Küche eingebaut in der von nun an bewohnergetragene Angebote wie das Bewohnerfrühstück oder das Bewohnercafé vorbereitet werden können. Gemeinsam mit der Modernisierung der sanitären Anlagen und der Errichtung einer Garderobe konnten auch die notwendigen Vorbereitungen für die geplante Vermietung des Saals zu besonderen Anlässen und Veranstaltungen rund um das Sanierungsgebiet getroffen werden. Der bestehende Seminarraum wurde modernisiert und vergrößert, sodass nun ausreichend Platz für zusätzliche Bildungs- oder Beratungsangebote zur Verfügung steht. Künftig können im Nachbarschaftszentrum mehrere Veranstaltungen und Angebote parallel durchgeführt werden da durch einen neuen Zugang der Saal und die angrenzenden Räumlichkeiten getrennt nutzbar sind.

 

B-Plan und Neubebauung Thüringer Straße 26 – 30b

Die städtische Wohnungsgesellschaft Gemeinnützige Siedlungsgesellschaft Delmenhorst mbH (GSG) hat im März 2007 drei Wohngebäude mit insgesamt 36 Wohnungen im Sanierungsgebiet Wollepark abgerissen. Die Gebäude waren in einem schlechten baulichen Zustand und insbesondere aufgrund ihrer nicht zeitgemäßen und ungünstigen Grundrisse kaum noch vermietbar. Die Wohnungen wiesen einen hohen Leerstand auf, einige Gebäude standen bereits seit 2004 vollständig leer. In Abstimmung mit der Stadt Delmenhorst und dem Sanierungsträger entschied sich die GSG daher für den Abriss der Gebäude. Der städtebauliche Rahmenplan sieht für das Grundstück die Beibehaltung der Wohnnutzung und eine Aufwertung und Verbesserung des Wohnumfeldes sowie der Freiflächen vor. Der Gestaltungsentwurf zur Nachnutzung des Grundstückes an der Thüringer Straße wurde Anfang 2014 fertig gestellt und sieht die Bebauung des Grundstücks mit dreigeschossigen Gebäuden mit barrierefreien Wohnungen vor. Der Gestaltungsentwurf diente als Grundlage der 2014 wieder aufgenommenen Bebauungsplanung Nr. 326 „Lerchenstraße / Thüringer Straße“. Der erneuerte Aufstellungsbeschluss des Bebauungsplanes erfolgte im April 2014. Auf dem Grundstück der GSG südwestlich des Ernst-Eckert-Hauses zwischen der Lerchenstraße und Thüringer Straße entsteht eine Bebauung mit dreigeschossigen Gebäuden mit insgesamt 40 Wohnungen. Seit dem 12.05.2015 ist der Bebauungsplan rechtskräftig. Baubeginn war Mitte des Jahrs 2016; die Wohnungen sollen Ende 2017 bezugsfertig sein.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Radweg Nordwollestraße

Im Mai 2007 konnte der Bau des neuen Radweges an der Nordwollestraße abgeschlossen werden. Zwischen den Straßen „Am Wollepark“ und der „Stedinger Straße“ sorgt nun ein verbreiterter und optisch getrennter Fuß- und Radweg für einen sicheren Weg in die Innenstadt. Nicht nur die Bewohner*innen des Wollepark haben diese sichere Verbindung zwischen Ihrem Quartier und der Innenstadt lange gefordert, da das Verkehrsaufkommen entlang der Nordwollestraße insbesondere in den Morgen- und Abendstunden relativ hoch ist. Gleichzeitig führte die fehlende Trennung zwischen Fußgänger- und Fahrradverkehr sowie Fahrrad- und Straßenverkehr zu unübersichtlich Situationen. Mit dem Ausbau des neuen Radweges wurde eine große Gefahrenquelle für Fußgänger und Radfahrer beseitigt.

 

Der Beginn der Maßnahme verzögerte sich zunächst, da für den Ausbau Flächen aus der Zwangsverwaltung benötigt wurden. Die notwendigen Verhandlungen gestalteten sich schwierig und erst nach dem Ankauf der Flächen konnte mit der Ausführungsplanung für den neuen Radweg begonnen werden. Die Arbeiten starteten im November 2006 und gingen dann zügig voran und wurden im Mai 2007 abgeschlossen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Abbruch des Kiosks - Spielplatz Am Wollepark

Bereits am 2. September 2006 wurde die neu gestaltete Spielfläche auf dem Grundstück eines ehemaligen Kiosks Am Wollepark in einer kleinen Eröffnungsfeier den Kindern und Jugendlichen sowie den Bewohnern des Wollepark übergeben. Hier entstand als Erweiterung einer bereits vorhandenen Spielplatzfläche eine Ergänzung der Spiel- und Aufenthaltsfläche für Kinder und Jugendliche.

Im Mittelpunkt der Maßnahme stand der Abbruch eines ursprünglich als Kiosk genutzten Gebäudes. Aufgrund von ständigem Vandalismus im Bereich des bereits lange Zeit leer stehenden Gebäudes stand dieses immer wieder im Mittelpunkt und wirkte sich sehr negativ auf das subjektive Sicherheitsempfinden der Bewohner im südlichen Wollepark aus. Die Bewohner forderten immer wieder einen Abbruch oder zumindest eine Umnutzung des Gebäudes. Nach langwierigen und schwierigen Verhandlungen mit dem Eigentümer, konnte das Grundstück Ende 2004 im Rahmen des Sanierungsverfahrens mit Hilfe von Städtebaufördermitteln erworben werden.

 

Im April 2005 wurde mit den Abbrucharbeiten des Gebäudes begonnen. Das Quartiersmanagement mit dem Nachbarschaftsbüro Wollepark nutzte den Auftakt der Maßnahme für eine Bewohnerbefragung in der Wünsche und Ideen für eine zukünftige Nutzung und Gestaltung der Fläche gesammelt wurden. Die Wünsche der Bewohner*innen wurden anschließend in die Planungen zur Gestaltung der Spielfläche als Zwischennutzung aufgenommen und konsequent umgesetzt.In diesem Zusammenhang ist auch das Engagement der Leo´s, der Jugendorganisation des Lion´s Club Delmenhorst zu nennen die sich an der Umgestaltungsmaßnahme mit der Spende einer Kinderwippe beteiligten.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Freiflächengestaltung Jugendhaus Sachsenstraße

 

Die Freiflächengestaltung des Jugendhauses Sachsenstraße wurde von einem umfassenden Beteiligungsverfahren der Kinder und Jugendlichen im Wollepark begleitet. Im Jahr 2002 haben die Kinder in einem mehrtägigen Workshop ihre Ideen und Wünsche für die Gestaltung des rund 8.000 Quadratmeter umfassenden Freigeländes des Jugendhauses entwickelt.

Anfang 2005 wurde die Maßnahmen durchgeführt und am 19. Mai 2005 wurden mit einem großen Eröffnungsfest die Freiflächen für die Kinder, Jugendlichen und auch erwachsene Bewohner*innen des Wollepark freigegeben. Das Außengelände ist zu einem Treffpunkt für ganze Familien des Wollepark geworden. Die Vielfalt der Angebote mit einem ganzjährig nutzbaren Fußballplatz, einem Basketballfeld, Rutsche, Klettermöglichkeit und auch Kleinstkinderspielbereichen schaffen eine ausgewogene Vielfalt von Aktivitäts- und auch Ruhebereichen.

Die Planung erfolgte durch das Planungsbüro Westphal und wurde in einem intensiven Abstimmungsprozess mit dem Jugendhaus, VHS Jugendwerkstatt, Stadtverwaltung sowie dem GISS-Beirat entwickelt und umgesetzt. Die Freifläche des Jugendhauses bildet zunächst den Schlusspunkt von bisher drei großen Umgestaltungsmaßnahmen für die Verbesserung der Lebens- und Aufenthaltsqualität mit dem Schwerpunkt „Spiel und Freizeit im Wollepark“.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Freiflächengestaltung Jugendhaus Wittekindstraße

Das Jugendhaus in der Wittekindstraße liegt in direkter Nachbarschaft zum Sanierungsgebiet. Viele Kinder und Jugendliche aus dem Wollepark besuchen diese Einrichtung um dort neben einem umfangreichen Freizeitprogramm auch direkte Hilfe und Unterstützung z.B. bei Schulproblemen zu erhalten. Ein wichtiger Baustein der Kinder- und Jugendarbeit des Jugendhauses ist die Förderung von Bewegung und Gemeinschaftsspielen zum Aggressionsabbau und einen fairen Umgang miteinander auch in Gruppen zu fördern.

Auf der Hoffläche des Jugendhauses ist ein wetterfestes Fußballfeld entstanden und in direkter Nachbarschaft befinden sich Basketballkörbe. Daneben gibt es einen kleinen Rückzugsbereich um die Aktivitäten auf dem Spielfeld zu verfolgen. Um Auswirkungen der Spiel- und Freizeitaktivitäten auf das nachbarschaftliche Umfeld zu vermeiden, wurde das Gesamtkonzept mit der Herstellung einer neuen Umfassung des Innenhofes abgerundet. Die Planung ist in enger Zusammenarbeit zwischen dem Planungsbüro Westphal, der Stadtverwaltung und dem Jugendhaus entwickelt worden. Nach einer kurzen Bauzeit im Herbst 2003 konnte bereits im Dezember die Fläche den Kindern und Jugendlichen übergeben werden.

 

Gestaltung der Freiflächen der Parkschule 

Die Parkschule hat sich bereits zu Beginn der Sanierung im Wollepark aktiv mit Ideen zu Einzelmaßnahmen beteiligt und sich als Mitgestalter der Stadtteilentwicklung engagiert. Die rund 8.000 Quadratmeter umfassende Freifläche des Schulhofes wurden umgestaltet um aus der Schulhoffläche einen Aufenthaltsraum für Kinder und Jugendliche auch außerhalb der Öffnungszeiten von Schule und Kita zu schaffen und dem dringend benötigtem Spiel- und Bewegungsangebot für Kinder zur Verfügung zu stellen.

Gemeinsam mit der Schule wurde vom Planungsbüro Lepére und Partner ein Gestaltungskonzept entwickelt, das neben Frei- und Bewegungsräumen auch Ruhezonen beinhaltet. Die entstandene Tribüne ist für Auftritte des Schulchores ein fester Anziehungspunkt und das entstandene Fußballfeld sowie die Basketballkörbe und Tischtennisplatten werden intensiv genutzt. Die Umgestaltungsmaßnahmen konnten nach einer Bauzeit von nur drei Monaten im September 2003 mit einem großen Fest eröffnet werden.

Diese erste Auftaktmaßnahme im Wollepark wurde von einer Vielzahl engagierter Einrichtungen begleitet. Neben dem AWO-Kindergarten und der Schule erfolgte eine Beteiligung der Fachverwaltung der Stadt Delmenhorst und der „Grünen Jungs“ - einem Beschäftigungsprojekt. Der gesamte Planungs- und Umsetzungsprozess wurde durch den GISS-Beirat mit engagierten Bewohnervertreter*innen und dem Nachbarschaftszentrum begleitet.

 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
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