Unser Wohnquartier im Sanierungsgebiet Wollepark - Soziale Stadt

Aktuelle Termine

Bewohnerfrühstück Donnerstag, den 19. April ab 10:00 Uhr im AWO Gemeinschaftszentrum, Lahusenstr. 5, Anmeldungen unter: 015254710104.

Delmenhorst singt ... im Wollepark Freitag, 20. April, 16:00 Uhr Treffpunkt Spielplatz Am Wollepark, 17:00 Uhr gemeinsames Singen in der Jugendkirche, Friesenstr. 36. Mit dabei: Sinti S...

Treffen im Gemeinschaftsgarten Mittwoch, 25. April, 13:00 Uhr, wir wollen aufräumen und die Beete neu einfassen. Wer noch eine Parzelle haben möchte kann gerne vorbeikommen. Noch ...

Programm Soziale Stadt

Die Stadtentwicklungspolitik des Bundes versucht mit dem Einsatz des Städtebauförderungsprogramms "Soziale Stadt" zusammen mit den Ländern und den Gemeinden eine Stabilisierung und Aufwertung städtebaulich, wirtschaftlich sowie sozial benachteiligter und strukturschwacher Stadtteile zu erreichen. Mit Hilfe von Fördergeldern für bauliche und soziale Projekte sollen diese besonders benachteiligten Gebiete in einer positiven Entwicklung unterstützt werden. Städtebauliche Investitionen in das Wohnumfeld, in die Infrastrukturausstattung und in die Qualität des Wohnens sollen die Gebiete stärken und die Chancen der dort Lebenden auf Teilhabe und Integration verbessern. Ziel ist es vor allem, lebendige Nachbarschaften zu befördern und den sozialen Zusammenhalt zu stärken.

Diese Problemlagen fanden sich auch im Sanierungsgebiet Wollepark wieder und wurden noch durch ein problembehaftetes Miteinander der vielfältigen ethnischen Gruppen und schwieriger eigentumsrechtlicher Verhältnisse des Wohnungsbestandes ergänzt. Ca. 1.100 Wohnungen der insgesamt rund 1.400 Wohnungen wurden zu Beginn der Sanierung in Folge der Insolvenz des Eigentümers zwangsverwaltet; fast 40 % dieser Wohnungen standen damals leer.

Am auffälligsten zeigten sich städtebauliche Missstände durch unterlassene Instandhaltung und Modernisierung des Wohnungsbestandes und einen hohen Anteil von sozial benachteiligten Bevölkerungsgruppen. Die schwierigen eigentumsrechtlichen Verhältnisse sowie eine einseitige Belegung von Wohnungen hatten unter anderem zu einer stetig ansteigenden Segregation geführt. Immer mehr Personen mit begrenzter ökonomischer Leistungsfähigkeit und/oder Personen aus anderen Kulturkreisen sowie Aussiedler und EU Bürger aus südosteuropäischen Ländern bildeten eine wachsende Bewohnergruppe. So liegt im „Wollepark“ die Anzahl der Personen die Hilfe zum Lebensunterhalt beziehen, immer noch deutlich über dem städtischen Durchschnitt. Für die Arbeitslosigkeit gilt eine analoge Einschätzung. Die Folge für den Wollepark ist eine Stigmatisierung als “Problemgebiet“.

Mithilfe des Städtebauförderungsprogramms Soziale Stadt wird diesen Missständen entgegen gewirkt.

 

 

 

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