Unser Wohnquartier im Sanierungsgebiet Wollepark - Soziale Stadt

Aktuelle Termine

Frühstück mit Musik am Donnerstag, den 19. Dezember ab 10:00 Uhr. Wir stellen Kaffee, Brötchen und live-Weihnachstmusik, den Rest bringt ihr mit!

Babytreff für junge Eltern im Wollepark und ihren Babys immer Montag von 9:30 bis 11:30 Uhr, im Nachbarschaftszentrum, mit Zulema (Kinderkrankenschwester).

Café Regenbogen immer Dienstag von 14.00 bis 16.30 Uhr.

Fachaustauch in Allonnes

Eine kleine Delegation aus Delmenhorst (Steffen Motzkus Delmenhorster Institut für Gesundheitsförderung und Erika Bernau Quartiersmanagement Wollepark) war in der ersten Oktoberwoche zu Besuch in Allonnes, der Partnerstadt von Delmenhorst. Zum Thema "kultursensible Gesundheitsbildung" gab es einen intensiven Fachaustausch und den Besuch zahlreicher Projekte, Instituionen und Einrichtungen, darunter auch das Centre Social, mit vergleichbaren  Projekten wie das Nachbarschaftszentrum Wollepark. 
Gefördert wurde das Mobilitätsprojekt über Erasmus, in Kooperation mit der VHS Delmenhorst und dem Partnerkreis Allonnes Delmenhorst.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Student*innen im Wollepark

Ein Gemeinschaftsgarten ist wie kaum ein anderes Projekt ein erfolgreicher Ort der interkulturellen Begegnung. Im Sanierungs- und Soziale Stadt Gebiet „Wollepark“ in Delmenhorst besteht bei den vielfältigen Einwohner*innen eine große Nachfrage nach einem Platz zum Gärtnern und Zusammensein. In einem Projektseminar* im Sommersemester 2019 haben Studierende die Möglichkeit erhalten, Forschungsmethoden direkt vor Ort im Kontext eines Gemeinschaftsgarten in einem Soziale Stadt Fördergebiet anzuwenden und zu erproben. Die Konzeption des Seminars bot den Teilnehmer*innen viel Freiheit in ihrer Projektentwicklung und –gestaltung wodurch zahlreiche Möglichkeiten zum Selbermachen und Vor-Ort-Gestalten ausprobiert und erfolgreich umgesetzt wurden. Die am Mittwoch vorgestellten Projekte erstrecken sich von nachhaltigem Gärtnern über eine mögliche essbare Stadt, internationale Gartenkulturen und kindliches Naturbewusstsein bis hin zum Grillen als Beteiligungsmethode.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Die Welt im Wollepark

Wer lebt alles im Wollepark, welche Geschichten, Erfahrungen, Erlebnisse, besondere Kenntnisse versammeln sich hier? Mit über 47 unterschiedlichen Nationalitäten, verschiedenen Sprachen und kulturellen Hintergründen gibt es im Wollepark einige Schätze zu entdecken. Das Projekt ist ein Jahr lang auf Schatzsuche gegangen. Kinder und Jugendliche sind zu Forscher*innen geworden und haben sich auf die Reise gemacht– nach ihrer eigenen Herkunft und Identität und nach den Geschichten und Erlebnissen von Erwachsenen, die im Wollepark leben.

In einer einwöchigen AG ‚Wer bin ich‘ und einer mehrwöchigen AG ‚Ich und meine Familie‘ in der Parkschule hatten Kinder die Möglichkeit sich dem Thema zu nähern. Wer gehört zu meiner Familie, welche Schätze gibt es in meiner Familie, was wünsche ich mir für die Zukunft. Es wurden Bilder gemalt und ein kleiner Film gedreht, dabei konnten sie abwechselnd vor und hinter der Kamera stehen. Eine Präsentation fand im Anschluss an die Projektwoche statt.

Im Kultur-Café Regenbogen hatten Nachbar*innen die Möglichkeit über sich, ein Thema oder ihre Kultur zu berichten. Es gab Geschichten und Köstlichkeiten über Oliven, einen Nachmittag mit moldawischen Erzählungen und Speisen, Berichte über jesidische, aramäische und christliche Fastentraditionen sowie einen russischen Nachmittag mit Liedern und einem Vortrag.

In den Osterferien fand ein Jugend-Medien-Workshop statt. Eine Woche lang wurden alle Teilnehmer*innen zu Filmemacher*innen und Reporter*innen ausgebildet. Es wurden Interviews mit unterschiedlichen Menschen geführt und ihre Geschichten gesammelt. Am Ende entstand eine gemeinsame Präsentation mit  Tönen, Texten, Fotos und Videos.

Das Projekt wurde gefördert mit Mitteln der Robert Bosch Stiftung und dem Verfügungsfonds Wollepark.

In Kooperation mit der Grundschule Parkschule,  der Wilhelm von der Heyde Oberschule und der Delmenhorster-Jugendhilfe-Stiftung  - Sozialarbeit an Schulen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Schafe im Wollepark....

Am Freitag, dem 7. September 2018, startete die Städtische Galerie Delmenhorst das Projekt “Georg Winter. Delmenhorster Modell“. Georg Winter stellte Fragen, die mit dem Zusammenwohnen, mit kultureller Identität, mit der Stadt und der Landschaft zu tun haben: Wie können künstlerische Mittel als Nachbarschaftshilfe eingesetzt werden? Wie können Nachbarn den Erneuerungsprozess von Stadtkultur aktivieren und mitgestalten? Der Wollepark hat es dem Künstler besonders angetan. An drei Orten haben Schafe den urbanen Raum besiedelt zuletzt grasten sie beim Nachbarschaftszentrum. Kleine Bänke wurden  installiert, damit die Sicht auf das Schaferwartungsland genossen werden konnte. Alle Bewohner_innen des Wolleparks haben ein Infoschreiben mit kostenloser Eintrittskarte für die Ausstellung bekommen. 
Das Quartiersmanagement Wollepark konnte sofort als Kooperationspartner für diese ungewöhnliche Ausstellung gewonnen werden. Der Mehrwert für die quartiersbezogene Arbeit und für das Image des Quartiers war enorm. Die Auswirkungen und Nebenwirkungen zu anderen Projekten werden im Anschluss an die Schafsbeobachtungen dargestellt. Grundsätzlich hat es  das Themenfeld der temporären Raumintervention und Raumaneignung für die quartiersbezogene Arbeit eröffnet. 
Näheres zu dem Projekt gibt es in einer Dokumentation hier

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Praxismesse der LAG Soziale Brennpunkte

Am 28. Februar 2019 war das Team aus dem Wollepark auf der Praxismesse Aktivierung in Hannover. Mit dem Thema „temporäre Raumintervention“ wurde ein eigener Stand aufgebaut und u.a. über das Projekt Stadtverschafung – Georg Winter, Städtische Galerie Haus Coburg informiert. Es gab viele spannende Gespräche über den Gartenzaun und neue Kontakte und Ideen.

 

© 2019 Wollepark Quartiersmanagement
Impressum  |   Kontakt  |   Login