Unser Wohnquartier im Sanierungsgebiet Wollepark - Soziale Stadt

Aktuelle Termine

Großer Weihnachtsmarkt Freitag, den 30. November von 14:00 bis 18:00 Uhr

Frühstück Donnerstag, den 6. Dezember, 10:00 bis 12:00 Uhr, AWO Gemeinschaftszentrum, mit Anmeldung unter 04221-51821

Singen immer Dienstag, von 16:00 bis 17:00 Uhr, für alle die Lust am Singen haben

Handlungsfelder

Die „Gemeinschaftsinitiative Soziale Stadt“ verfolgt das Ziel, Stadtteile mit besonderem Entwicklungsbedarf zu stabilisieren und zu Stadtteilen mit positiven Zukunftsperspektiven zu entwickeln. Diesem Anspruch kann das Förderprogramm nur gerecht werden, wenn das Gebiet ganzheitlich betrachtet und alle bestehenden Problemfelder einbezogen werden. Maßnahmen im baulichen, sozialen oder auch infrastrukturellen Bereich sollen auf die jeweiligen Problemlagen im Quartier orientiert sein, sich ergänzen und wechselseitig verstärken. Gefordert wird Chancengleichheit für die im Gebiet lebenden unterschiedlichen sozialen Gruppen und Generationen. Widersprüchliche soziale, ökonomische und ökologische Ziele sind für eine nachhaltige Stadtteilentwicklung ins Gleichgewicht zu bringen. Gemäß diesen Grundsätzen wurden für das Sanierungsgebiet Wollepark sechs Handlungsfelder festgelegt, in denen aufeinander abgestimmte Maßnahmen für einen positiven Stadtentwicklungsprozess umgesetzt werden. Die lokale Ebene bestimmt zwar nicht die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und die gesellschaftliche Entwicklung, es können jedoch Kreativität und Innovationen vor Ort aktiviert und Handlungsspielräume durch langfristige und integrierte Strategien genutzt werden.

 

 

Handlungsfeld Öffentlichkeitsarbeit und Bewohnerbeteiligung 

Das Handlungsfeld Bewohnerbeteiligung versteht die Bewohner*innen und die Akteure vor Ort in Institutionen und Einrichtungen als die Experten vor Ort. Durch die Beteiligung wird deren Expertise berücksichtigt und so eine Maßnahmenplanung an den Bedürfnissen der Menschen vor Ort sichergestellt. Die Einbindung der Bewohner*innen findet auf unterschiedlichen Stufen statt. Das Informieren findet im persönlichen Gespräch und durch Maßnahmen der Öffentlichkeitsarbeit wie Homepage, der Stadtteilzeitung Wollepark-Nachrichten und Infoblättern statt. Zur Aktivierung von Bewohner*innen gibt es verschiedene Angebote wie den Nachbarschaftstreff, Frühstück- und Caféangebote, Feste. Hierdurch wird eine Grundlage für die Bereitschaft zur Beteiligung in den vorhandenen Arbeitskreisen, dem GISS Beirat und der Entwicklung von eigenen Projekten gelegt. Die Bewohnerbeteiligung wird aufgrund der Nationenvielfalt unter besonderer Berücksichtigung der sprachlichen Verständigung und Integration umgesetzt. Der Imageverbesserung des Quartiers und der Schaffung von Bezügen und Verbindungen auch außerhalb des Quartiers kommt eine besondere Bedeutung zu.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Handlungsfeld Soziales

Die Qualität der Lebensverhältnisse im Stadtteil wird nicht allein durch die baulichen Rahmenbedingungen, sondern auch vom Zusammenleben der unterschiedlichen Bevölkerungsteile und Altersgruppen im Stadtteil bestimmt.  Das Handlungsfeld Soziales greift Ziele und Maßnahmen auf, die stabile nachbarschaftliche und soziale Netzwerke fördern und auf die Schaffung selbst tragender Bewohnerorganisationen zielen. Da die Bewohner des Quartiers in Bezug auf Ausbildung, soziale Vernetzung, Arbeitsplätze, Gesundheitsvorsorge, Kaufkraft und Mobilität gegenüber anderen Quartieren benachteiligt sind, soll im Interesse eines sozialen Ausgleichs eine Verbesserung des sozialen Infrastrukturangebotes erreicht werden. Parallel soll durch die Verbesserung der sozialen Infrastrukturausstattung ein Attraktivitätsgewinn des Gebietes erzielt werden. Das Vorhandensein von Gelegenheiten und Anlässen für eine Teilhabe am Stadtteilleben und an gemeinschaftlichen Aktivitäten prägt ganz entscheidend das Sich-Wohlfühlen, ein gutes nachbarschaftliches Miteinander und die Identifikation mit dem eigenen Quartier.
 

Handlungsfeld Wohnen

Das Handlungsfeld Wohnen berücksichtigt in baulicher Hinsicht die Verbesserung des Wohnstandards bei gleichzeitiger Sicherung preiswerten Wohnraums in der Stadt Delmenhorst. Ziel  der Entwicklung des Wolleparks  ist es, sowohl durch bauliche und wohnungswirtschaftliche Maßnahmen zur Steigerung der Attraktivität dieses Quartiers beitragen, als auch veränderte Bedarfe zu berücksichtigen und Ergänzungen im Wohnungsangebot vorzunehmen bzw. zu ermöglichen. Hier bilden barrierefreies Wohnen und altengerechte Wohnformen ein Beispiel. Vor diesem Hintergrund sind die vordringlichen Ziele des Handlungsfeldes Wohnen die Auflösung der Zwangsverwaltungssituation zur Schaffung stabiler Eigentumsverhältnisse und die Durchführung der dringend erforderlichen Modernisierungs- und Instandsetzungsmaßnahmen bei den Bestandsbauten. Die Umsetzung der Einzelmaßnahmen wird insbesondere den Erhalt und die Wiederherstellung gemischter Bewohnerstrukturen, die Unterstützung aktiver Nachbarschaften und Maßnahmen zur Stärkung der Identifikation der Mieter mit ihrer Wohnung und dem Wohnumfeld berücksichtigen.

 

Handlungsfeld Stadtteilökologie und Wohnumfeld

Die Aufwertung des Wohnumfeldes und der Spiel- und Freiflächen im Sanierungsgebiet dient der Steigerung der Attraktivität und Wohnzufriedenheit im Quartier. Durch eine auch für Bewohner*innen nutzbare Neugestaltung der Flächen des direkten Wohnumfeldes soll die Aufenthaltsqualität wesentlich verbessert werden. Die erheblichen Defizite von Spiel- und Freiflächen für Kinder und Jugendliche sollen sowohl auf privaten als auch öffentlichen Flächen abgebaut werden. Die Aufwertung und Neuordnung der Parkzugänge sollen sowohl die Sicherheit und Aufenthaltsqualität im öffentlichen und halböffentlichen Raum verbessert als auch den Landschaftspark in seiner gesamtstädtischen Wahrnehmung stärken.

 

 

Handlungsfeld Sicherheit

Das Sanierungsgebiet Wollepark weist im Vergleich zur Gesamtstadt keine überdurchschnittliche Kriminalitätsrate auf. Städtebauliche Defizite, unklare Nutzungssituationen und Vandalismus führen jedoch zur Beeinträchtigung des subjektiven Sicherheitsgefühls der Bewohner*innen. In Zusammenarbeit mit dem Kommunalen Präventionsrat der Stadt Delmenhorst und den Akteuren vor Ort werden daher Konzepte zur Verbesserung der Sicherheit im Quartier erarbeitet und Projekte in Zusammenarbeit mit der Schule und den Jugendhäusern durchgeführt. 

 

 

 

Handlungsfeld Beschäftigung und Qualifizierung

Ein großer Teil der Bewohner*innen im Quartier besitzt verminderte Zugangschancen zum Arbeitsmarkt. Die Verbesserung dieser Zugangschancen der sozial benachteiligten Bevölkerungsgruppen stellt daher ein vordringliches Ziel des Handlungsfeldes Beschäftigung und Qualifizierung dar. Da im Gebiet keine Unternehmen ansässig sind, gilt es für die Bewohner Möglichkeiten der Qualifizierung und Beschäftigung in Kooperation mit ansässigen Partnern in Delmenhorst zu schaffen. Job Center, örtliche Träger wie VHS und Diakonie sollten in Zusammenarbeit mit dem Quartiersmanagement und dem Nachbarschaftsbüro möglichst zielgruppenorientierte Aus- und Weiterbildungsangebote wie zum Beispiel Sprachkurse, Alphabetisierungsangebote, Praktikumsvermittlung oder niedrigschwellige Beschäftigungsangebote erarbeiten und projektorientiert anbieten.

 

 

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